Bieringen
 

Hochwasser zuerstört Bieringer Starzelbrücke

3. Juni 2008 -  Ein schweres Unwetter im Zollernalbkreis forderte drei Todesopfer und verursacht entlang der Starzel große Schäden - die Starzel wurde zum reißenden Fluß.

Gegen 0:00 Uhr war in Bieringen alles noch in Ordnung. Die örtliche Feuerwehr wurde gegen 23:30 alarmiert um Vorkehrungen gegen die anrauschenden Wassermassen aus dem Zollernalbkreis zu treffen. Eine Familie, welche mit Ihrem Wohnwagen beim vorderen Starzelparkplatz seit mehreren Tagen campierte, wurde von der Feuerwehr vorsorglich zum Bieringer Bahnhof umquartiert. Die Lage wurde dannn schlagartig dramatisch. Augenzeugen berichteten, dass "das Wasser fömlich dahergeschossen kam, als ob mann im Starzeltal die Schleuse eines Stausees geöffnet habe". Die Starzelbrücke konnte diesen Wassermassen noch einige Zeit standhalten. Um 1:40 Uhr war die Brücke innerhalb von Sekunden verschwunden.

Brücke

Vor Ort waren zu diesem Zeitpunkt neben der Feuerwehr auch etliche Einsatzkräfte des THW und einige Personen des Regierungspräsidiums welche den örtlichen Einsatz koordiniert und veranlaßt hatten. Mit FlipChart und tagheller Beleuchtung wurden verschiedene Szenarien durchgespielt. Mit dem Einsturz der Brücke hatte zu diesem Zeitpunkt noch niemand gerechnet. Das dokumentiert auch der Versuch die Brücke vom Treibgut, mittels eines Tracktors der mit einem Greifarm ausgerüstet war, zu entfernen.

War es Glück im Unglück oder die Vorsorge der Sicherheitskräfte?
Denn zum Zeitpunkt des Einsturzes befanden sich keine Personen/Fahrzeuge auf der Brücke. Wäre jemand auf der Brücke gewesen so hätte er keine Chance gehabt zu flüchten, denn die Brücke war einfach plötzlich verschwunden.

Starzelbrücke